Archiv der Kategorie: Glossen

Lohnt sich Schreiben heute noch?

Vor nicht allzu langer Zeit – so ungefähr 2011 – wurde genau diese Frage immer öfter gestellt. Natürlich schlugen Ratgeber zu und boten Autor*innen und solchen, die es werden wollten, Auswege aus der Krise. Natürlich habe ich mir meine Gedanken dazu gemacht, allerdings erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Immerhin hat sich in den seitdem vergangenen Jahren doch etwas verändert – wenn auch nicht unbedingt zum Vorteil. Lohnt sich Schreiben heute noch? weiterlesen

Es naht die Nacht der Nächte

Aus den Landen von Buffy und Angel, den Charmed Sisters, Michael Myers, allen ihren albernen Klonen et al. haben uns nicht nur Geschäftssinn und Kaufrausch ereilt.  In ihrem Gefolge kamen Gestalten in unsere Alte Welt, die wir längst filmisch verwurstet und nach Hollywood verbannt glaubten. Doch Glaube kann täuschen, und im Zuge des Halloween-Feiertags-Revivals haben etliche sinistre Figuren eine triumphale Rückkehr gefeiert. Es naht die Nacht der Nächte weiterlesen

Wenn die Protagonistin klingelt – Eine ernste Glosse aus 2007

Gestern abend stand plötzlich meine Protagonistin vor der Wohnungstür. Oh, Mann! Hätte ich bloß nicht aufgemacht.

Erst wollte sie mir erklären, dass ihre Gegnerin doch was wirklich Ferkeliges anstellen könnte, und dann wollte sie mir en detail erklären, in welcher Situation sie selbst und das Objekt der Begierde dieses … äh … Video entdecken. Wenn die Protagonistin klingelt – Eine ernste Glosse aus 2007 weiterlesen

Der Buchclub meint’s gut

oder: Der deutsche Zoll und die Weltwirtschaftskrise

Schuldig im Sinne der Zöllner: Ich habe jahrelang die sträflichst dem (damaligen) deutschen Rabattgesetz zuwiderlaufende Zugaberegelung des US-Buchhandels genutzt. Solange die Lieferungen über Bremen abgefertigt wurden, gab es keine Probleme. Anstandslos wurden die Päckchen durchgewunken und kurz darauf konnte ich sie glückstaumelnd in die Arme schließen. Die deutsch-amerikanische Buchfreundschaft lebte und die Wirtschaft freute sich. 1997 änderte sich das schlagartig. Der Buchclub meint’s gut weiterlesen

Bo ist out. Es lebe Bo!

„Wir machen dieses Jahr keine Weihnachtsfeier“, sagte mein letzter Chef. Ob ich statt dessen lieber einen Kinogutschein möchte? Ich hätte ja ein Kind, da würde das ganz gut passen. Auf die Idee, dass ich den Gutschein auch wunderbar und liebend gerne alleine beziehungsweise in erwachsener Begleitung verprassen könnte, kam er gar nicht. Aber gut, er hatte mich ja auch ganz erstaunt gefragt, warum ich seine Geschenke nicht hübsch einpacken könne. Bei einer Frau sei ein solches Talent doch systemimmanent. Bo ist out. Es lebe Bo! weiterlesen

Nachlese: Wie schenk ich’s meinem Kinde?

Nun haben wir es also wieder überstanden. Die Tochter glaubt weiter an den Weihnachtsmann, und der hat sie in diesem Jahr so richtig glücklich machen können.

Wovon ich allen Alleinerziehenden, die unbedingt auf den Besuch des besagten Bartträgers in Form eines verkleideten Irgendjemand verzichten möchten, zur Schonung der Nerven allerdings dringend rate: Kaufen Sie keine großformatigen Sachen, die Sie zusammenbauen müssen, wie zum Beispiel das Cinderella-Schloss, wenn Sie diese unbeobachtet von A nach B befördern müssen. Nachlese: Wie schenk ich’s meinem Kinde? weiterlesen

Bewerbertraining: Analysieren von Stellenanzeigen

Stellenangebote holt man sich heutzutage nicht nur via Zeitung selbst ins Haus. Sie schwirren auch – bei Nutzung von Internetbörsen – via Email herein.

Viele Bewerbungen aber scheitern daran, dass die Arbeitsuchenden die angebotene Stelle nicht darauf analysiert haben, ob sie ihren eigenen Anforderungen entspricht und ob sie selbst für diese Position geeignet sind. Ich möchte anhand eines aktuellen Beispiels zeigen, wie eine solche Analyse vor sich gehen kann. Bewerbertraining: Analysieren von Stellenanzeigen weiterlesen